Partnachklamm

Die Partnachklamm – spektakuläres Highlight bei Garmisch-Partenkirchen

Partnachklamm

Besuchen Sie Garmisch-Partenkirchen, wandern Sie im romantischen Reintal im Wettersteingebirge oder machen Sie eine Tour zur Zugspitze? Dann darf ein ganz besonderes Highlight während Ihres Ferienhaus-Urlaubs nicht fehlen: die Partnachklamm – eines der imposantesten Naturdenkmäler ganz Bayerns!

Der Gang, der Sie über die vielen Stege und Galerien sowie durch die Stollen der engen Felsschlucht führt, eröffnet nämlich eine ganz eigene und überaus faszinierende Welt: die Welt der wilden Stromschnellen, unbändigen Strudel und tosenden Wasserfälle! Lassen Sie sich von der einzigartigen Atmosphäre der beeindruckenden Gesteinsmassive und der bis zu 80 m hohen gewaltigen Felswände verzaubern, von denen an Regen-, und selbst an warmen Tagen das erfrischende Nass beständig tropft und rieselt ...

Das Wasser des Partnach-Wildflusses speist sich aus dem Schmelzwasser des Schneeferner-Gletschers im Zugspitzmassiv. Über viele Jahrtausende hat es das Felsgestein der Schlucht auf 700 m Länge und etwa 80 m Tiefe ausgehöhlt und damit eines der schönsten Geotope Bayerns entstehen lassen.

Bereits seit dem 18. Jahrhundert wurden Klamm und Fluss von Einheimischen genutzt, um auf dem überaus gefahrvollen Weg Brennholz aus dem Reintal nach Partenkirchen zu befördern. Doch die wirtschaftlichen Nöte ließen keine andere Wahl.

Von 1910 bis 1912 begann dann die örtlich ansässige Alpenvereinssektion, mit Tunnel-Sprengungen die beeindruckende Schlucht für den Fremdenverkehr zu erschließen. Ein weiterer Ausbau sowie der Bau zusätzlicher Wanderwege und Straßen in der Umgebung der Klamm fanden in den darauffolgenden Jahrzehnten statt.

Nach einem gewaltigen Felssturz im Jahre 1991, als ca. 5.000 m3 Gestein den Flusslauf und die Wegführung versperrten, legte man durch weitere Sprengungen einen neuen Stollen an, der seitdem den Weg um die Gesteinsmassen und um den inzwischen entstandenen Stausee herumführt.

Familienfreundliche Naturschönheit

Die Partnachklamm ist ganz unkompliziert mit dem Auto oder Bus und anschließend zu Fuß zu erreichen. Zunächst fahren Sie mit dem PKW zum großen Parkplatz des Olympia-Skistadions (Karl-und-Martin-Neuner-Platz 1 in Partenkirchen) oder vom Bahnhof mit den beiden Buslinien 1 und 2 Richtung Klinikum zum Stadion.

Von dort aus gelangen Sie auf einer etwa 1,5 km langen Strecke zu Fuß in ca. 20 Minuten in die Wildenau und zum Eingang der Klamm. Bevorzugen Sie es etwas gemütlicher, können Sie den Weg auch mit einer der bereitstehenden Pferdekutschen zurücklegen.

Ob im Sommer oder Winter – die Partnachklamm können Sie ganzjährig gegen eine geringe Eintrittsgebühr besuchen.

Nur während der Schneeschmelze im Frühjahr kann es zu einer kurzzeitigen Sperrung kommen. Die täglichen Öffnungszeiten sind von Juni bis September von 6.00 bis 22.00 Uhr und von Oktober bis Mai von 8.00 bis 18.00 Uhr.

Da es auch zu Zeiten ohne Niederschlag in der Klamm recht feucht und nass werden kann, sollten Sie Regenkleidung und festes Schuhwerk nicht vergessen. Auf Regenschirme sollten Sie jedoch aufgrund der teils recht niedrigen Stollen und Galerien eher verzichten. Fahrräder, Kinderwagen, Rollstühle oder Boote dürfen nicht mitgenommen werden.

Video: Partnachklamm - Garmisch-Partenkirchen

Die Wanderung durch die Partnachklamm bereitet keine Schwierigkeiten. Die angelegten Stege, Galerien, Tunnel ohne Stufen oder Treppen sowie die geringen Höhenunterschiede machen die Attraktion besonders familienfreundlich. Kein Wunder, dass sie mit über 350.000 Besuchern pro Jahr zu den beliebtesten und berühmtesten Klammen ganz Deutschlands zählt. Besuchen Sie das wertvolle Geotop doch am besten mehrmals und zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten.

Denn nur so erleben Sie die verschiedenen Facetten dieser abwechslungsreichen Naturschönheit. In den Sommermonaten, wenn die Temperaturen in die Höhe schnellen, können Sie die schattige, erfrischende Kühle genießen, während sich neben und unter Ihnen der mächtig tosende Strom seinen Weg durch die bizarren Felsformationen bahnt.

Gelegentlich kommt es sogar zur Bildung schwerer Nebelschwaden, die knapp über dem Wasser schweben, und der Klamm eine geheimnisvolle Atmosphäre verleihen. Und im Winter haben Sie die Möglichkeit, einen Ort zu erkunden, der sich in eine einzigartige Eislandschaft verwandelt hat.

Denn während viele Schluchten, wie z. B. die Höllentalklamm in Grainau, nur in der schneefreien Jahreszeit zugänglich sind, haben Sie dank der gesicherten Wege und Stollengänge auch in der Wintersaison die Gelegenheit, die Partnachklamm zu besichtigen.

Erleben Sie dann das einmalige Naturschauspiel riesiger, meterlanger Eiszapfen, die aus den steilen Felswänden herauszuwachsen scheinen. Oder Sie bestaunen die mächtigen Eisvorhänge und bizarren Eisgebilde und -skulpturen, die Sie in eine märchenhafte Welt zu entführen scheinen.

Funkelndes Eis und Wanderziele ohne Ende

Ein weiteres Erlebnis dürfen Sie sich während Ihres Ferienhaus-Urlaubs ebenfalls nicht entgehen lassen: Die spektakulären Fackelwanderungen, die ausschließlich im Winter stattfinden und von verschiedenen Almwirtschaften und Gaststätten in den Abendstunden veranstaltet werden. Die im nächtlichen Feuerschein funkelnden Eisgebilde werden Sie wie die faszinierenden Licht- und Schattenspiele unmittelbar in den Bann ziehen.

Wer nach der Durchquerung der Partnachklamm immer noch nicht genug hat, kann seine Wanderung am oberen Ausgang beliebig weiter fortsetzen. So führen verschiedene Wege zum Vordergraseck, zu einladenden Gasthöfen und Almen wie z. B. zur Partnachalm oder zur Kaiserschmarrn-Alm sowie ins Reintal, das zu den schönsten Hochtälern der Nördlichen Kalkalpen zählt.

Unser Tipp: Machen Sie auch einen Abstecher zum kleinen Schloss Schachen, das König Ludwig II. im Jahre 1871 errichten ließ, und das im Sommer für Besichtigungen geöffnet ist.

Dabei sollten Sie auf jeden Fall den verschwenderisch ausgestatteten Prunkraum in orientalischem Stil im 1. Stock aufsuchen, bevor Sie sich in den schönen Alpengarten des Schlösschens begeben. Weitere Wanderwege führen Sie bis zur Zugspitze oder wieder zurück zum Skistadion nach Partenkirchen, dessen Anlage mit neuer Skisprungschanze ebenfalls auf ihre Besichtigung wartet.

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